gau (11.07.2016) Spätestens beim "Dorffest" wusste auch der Letzte, warum das fünfaktige Drama von Alan Ayckborn, von dem die Theater AG der Louise-Otto-Peters-Schule drei Szenen aufführte, den Titel "Konfusionen" trägt.

 

On Seitensprung, ungewollte Schwangerschaft, nur schwer zu bändigender Pfadfinder-Nachwuchs, nervige Provinz-Politiker - es gibt nichts, was es nicht gibt. Und alles endet im Chaos - zum Vergnügen der Besucher in der vollbesetzten Aula des Wieslocher Berufsschulzentrums.

Die bewunderten die Schauspielkunst ihrer Mitschüler auch in den beiden vorangegangenen Szenen. Im "Mutterfimmel" gesteht Lucy im Schlafanzug, sie sei "seit Wochen" nicht aus dem Haus gegangen. Und habe sich "seit Wochen" nicht mehr angezogen. Das Nachbarehepaar reagiert verwundert und endet dann doch in der Manier zankender Kinder auf dem Sofa einer überforderten Mutter.

Unterdessen versucht Lucys Ehemann Harry auf seiner Geschäftsreise in einer Hotelbar ein nächtliches Abenteuer einzufädeln. Die ausgesuchten Damen suchen jedoch schnell das Weite. Der Barkeeper scheint mehr Interesse zu zeigen, als ein frustrierter und betrunkener Harry Richtung Zimmer wankt...