sgj11 (10.07.2016) Montags morgens war es endlich soweit und unsere lang ersehnte Studienfahrt nach Prag startete.

 

Nach einer sechsstündigen Busfahrt mit unserem unterhaltsamen Fahrer Erik erreichten wir unser Hostel. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, fuhren wir gemeinsam mit der Straßenbahn in das Zentrum von Prag.

Dort hatte dann jeder genügend Zeit um sich erstmal in der großen Stadt zu orientieren und zu essen. Am nächsten Tag trafen wir uns vor dem Hostel mit der Reiseführerin, die uns in den nächsten vier Stunden durch Prag führen sollte.

Zuerst fuhren wir an eine schöne Stelle an der Moldau, von wo aus wir einen super Blick auf die Karlsbrücke hatten. Im Anschluss daran durfte natürlich auch der Spaziergang über die Karlsbrücke und die Besichtigung des „Altstädter Rathaus“ mit anschließender Turmbesichtigung nicht fehlen.

Nachdem wir uns von der Stadtführerin verabschiedeten, hatte jeder noch Freizeit, um Prag weiter auf eigene Faust zu erkunden. Pünktlich zum Anpfiff des Deutschlandspiels hatten wir uns jedoch wieder alle in einem „Irish Pub“ versammelt, um zusammen das Spiel zu schauen. Im Anschluss daran ließen wir den Abend mit einem lustigen Tretbootfahren auf der Moldau ausklingen.

Am Mittwochmorgen fuhr Erik uns nach Theresienstadt, wo wir zuerst eine Führung durch die kleine Festung bekamen und im Anschluss noch direkt nach Theresienstadt gingen.

Die kleine Festung war zur Zeit Hitlers ein Arbeitslager und Gefängnis, in welchem die Menschen unter unmenschlichen Bedingungen „leben“ und arbeiten mussten.

Theresienstadt war zu Beginn eine Stadt, in der Platz für etwa 7.000 Menschen war. Zur Zeit Hitlers wurde es aber zu einem jüdischen Ghetto, in dem rund 60.000 Juden leben mussten.

Anschließend fuhren wir in die Stadt Melnik, von der aus man sehen konnte, wie die Elbe in die Moldau fließt. Abends stand dann noch das Schwarzlichttheater auf dem Programm, bei der die Akteure mit Schwarzlichteffekten ihr Stück vorführten.

Der nächste Tag stand uns komplett zur freien Verfügung. Einige entschieden sich den Veitsdom und die Prager Burg zu besichtigen, von der aus man einen schönen Blick über Prag hatte. Viele nutzten die freie Zeit jedoch auch zum ausgiebigen Shoppen in der Großstadt. Den letzten Abend feierten wir ausgelassen in einer Disco, in der auch unsere Lehrerinnen richtig Spaß hatten.

Am nächsten Tag hieß es auch schon wieder Koffer packen und die Heimreise antreten. Nach einer langen und anstrengenden Fahrt mit mehreren Staus hatte uns Erik wieder gut nach Hause gebracht. Zum Schluss können wir sagen, dass es eine sehr gelungene Studienfahrt war und auch das Wetter nicht besser hätte sein können.