Die Berufsvorbereitende Einrichtung

  • ist eine Vollzeitschule mit zwei festen Praktikumstagen zur beruflichen Orientierung mit einer evtl. anschließenden Qualifizierung für eine Anlerntätigkeit.
  • richtet sich an SchülerInnen der Berufsschulstufe einer Schule für Geistigbehinderte oder FörderschülerInnen ohne Hauptschulabschluss.
  • arbeitet eng zusammen mit dem IFD (Integrationsfachdienst) und der Agentur für Arbeit.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Sie sind motiviert mehr Selbständigkeit zu erwerben und wollen in eine Arbeit vermittelt werden.
  • Sie können alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Schule und ihre Praktikumsstellen erreichen.
  • Sie haben bereits erfolgreich Betriebspraktika absolviert und haben die Voraussetzungen sich in einem Betrieb nützlich zu machen.
  • Sie verfügen über Schlüsselqualifikationen wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ausdauer, Lernbereitschaft, Kritikfähigkeit, die Bereitschaft zur Weiterbildung und kommunikative Kompetenzen.
  • Sie besitzen einen Schwerbehindertenausweis oder sind bereit ihn zu beantragen.

Schulische Inhalte

  • Individuelle Förderung in den allgemeinbildenden Fächern z.B. Deutsch und Mathematik
  • Berufsbezogene Bildung im Fachunterricht z.B. Technik oder Pflege
  • Lebenspraktische Bildung in Hauswirtschaft, Nahrungszubereitung, Computeranwendung oder dem Anlegen eines Lebensordners
  • Zusätzliche Fächer wie Englisch oder Kommunikation werden nach Bedarf angeboten.

Die Stundentafel beträgt zwischen 22 und 24 Stunden pro Woche zusätzlich zu den Praktikumszeiten.

Praktische Ausbildung

Zwei feste Praktikumstage pro Woche und ein Blockpraktikum pro Halbjahr, in denen man für die Berufsvorbereitung verschiedene Phasen durchläuft.

  • Orientierungsphase (berufliche Interessen und persönliche Eignungen herausfinden)
  • Qualifizierungsphase (verstärktes Einarbeiten - Anlernen in einem gewählten Berufsbereich, Steigerung der Praktikumszeiten)
  • Eingliederungsphase (Arbeitserprobung, mit größerem Arbeitsanteil, am zukünftigen Arbeitsplatz)

Regelmäßige Praktikumsbegleitung durch die LehrerInnen und Beratung durch den IFD und die Agentur für Arbeit.

Bewerbung

  • ist zu richten an die Comenius-Schule Schwetzingen
  • aus den Bewerbungsunterlagen (letztes Zeugnis, Lebenslauf und Anschreiben) müssen die bisherigen berufspraktischen Erfahrungen und die persönliche Motivation für eine BVE hervorgehen.
  • Die abgebende Schule sollte eine Kompetenzanalyse erstellen.
  • Eine Hospitation in der BVE vor einer Bewerbung ist möglich